Krankenhausentlassung

Entlassmanagement – Was ist das?

Ein stationärer Aufenthalt in einem Krankenhaus ist für den Patienten oder die Patientin keine angenehme Situation. Gilt der Patient bei der Entlassung als geheilt, ist das ein optimales Ergebnis der Behandlung. Wenn allerdings nach dem Krankenhausaufenthalt weiterhin eine medizinische Versorgung notwendig ist, kommt das Entlassmanagement ins Spiel.

In der Regel beginnt das Entlassmanagement mit der Aufnahme des Patienten. Daher ist eine Planung schon frühzeitig möglich, um die individuellen Anforderungen und Bedürfnisse des Patienten mit einbeziehen zu können.

Wir möchten, dass Sie optimal für die Zeit nach der Entlassung vorbereitet sind.

Welche Ziele hat das Entlassmanagement?

Das Ziel des Entlassungsmanagements ist es, dem Patienten nach dem Krankenhausaufenthalt eine lückenlose Anschlussversorgung zu gewährleisten. Diese kann dabei eine medizinische, pflegerische oder rehabilitative Versorgung zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung darstellen.

Weitere Ziele des Entlassungsmanagements:

  • Patienten und dessen Angehörigen entlasten, sodass diese sich auf die Genesung fokussieren können.
  • Der Patient soll eine gute Beratung durch den Arzt erhalten, damit er sich in der Zeit nach der stationären Behandlung gut versorgt fühlt.
  • Informationen, die für den nahtlosen Übergang essenziell sind, sollen strukturiert von Arzt zu Arzt weitergegeben werden.
  • Die Kommunikation zwischen stationärer Behandlung und ambulanter Versorgung soll gewährleistet und vereinfacht werden.

Pflegehilfsmittelpaket – Kostenfrei für Sie im Wert von 40€ pro Monat

Nach der Krankenhausentlassung besteht oft die Notwendigkeit von Pflegehilfsmitteln zu Hause. Hierzu zählen Handschuhe, Desinfektionsmittel und vieles mehr. Bei bestehendem Pflegegrad erhalten Sie von uns dieses Paket im Wert von 40€ kostenfrei nach Hause!

 

Was gehört zum Entlassmanagement dazu?

Zum Entlassungsmanagement gehört Folgendes:

  • Nachbehandlungen
  • Rehabilitationsmaßnahmen
  • Verordnung von Hilfsmitteln oder Pflegehilfsmitteln
  • Verordnung von Heilmitteln
  • Bescheinigung der Arbeitsunfähigkeit
  • Ambulanter Pflegedienst
  • Kurzzeitpflege
  • Haushaltshilfe
  • Antrag auf Pflegedienst
  • Häusliche Versorgung
  • Palliativversorgung
Aufgaben-des-Entlassungsmanagement

Verordnung von Hilfsmitteln/Pflegehilfsmitteln/Heilmitteln

Um den Versorgungsbedarf zu decken, wird nach Bedarf Kontakt zur Krankenkasse und Pflegekasse aufgenommen. Hilfsmittel jeglicher Art werden nur von der Krankenkasse finanziert. Benötigen Sie Medikamente oder eine Bescheinigung für den Arbeitgeber, so können Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen für 7 Tage vom Krankenhaus ausgestellt werden.

Rehabilitationsmaßnahmen

Alle notwendigen Maßnahmen, wie ein Reha-Aufenthalt, werden vor der Entlassung vom Krankenhaus selbst organisiert. Dies trifft auch auf pflegebedürftige Personen zu. Hier stellt die Klinik eine lückenlose Anschlussversorgung in der häuslichen Pflege sicher.

Übrigens sind Krankenhäuser seit 2017 verpflichtet, sich um eine Anschlussversorgung ihrer Patienten mit einer gesetzlichen Krankenversicherung zu kümmern.

Wie läuft das Entlassmanagement ab?

Krankenhausentlassung

Entlassung aus dem Krankenhaus

Wir möchten, dass Sie optimal für die Zeit nach der Entlassung vorbereitet sind.

Am Tag der Entlassung erhält der Patient vom behandelnden Arzt seinen Entlassbrief. In diesem sind alle getroffenen Maßnahmen und die geplante Versorgung vermerkt.

Kennenlernen

Kennenlernen

Sie lernen uns und unsere Leistungen kennen. Sie als Patient müssen zum Entlassmanagement zustimmen. Bei Aufnahme können Sie entscheiden, ob ihre Krankenkasse den Prozess der Entlassung planen soll, ob diese der Sozialdienst im Krankenhaus oder ob ein Versorgungsunternehmen wie wir die Entlassung übernehmen sollen.

Koordinieren

Koordinieren

Mit Ihrem Einverständnis koordinieren wir Ihren Versorgungsplan mit den Ärzten, Ihren Angehörigen, Ihrer Krankenkasse und gegebenenfalls Ihrer Pflegekraft.

 

Die Ansprechpartner bei der Krankenkasse und Pflegekasse werden rechtzeitig über die weitere Versorgung informiert, sodass ein nahtloser Übergang zwischen Klinikaufenthalt und Entlassung entsteht, oder der Sozialdienst bespricht mit dem Patienten persönlich die weitere Versorgung. Der Leistungserbringer setzt sich dann mit der Krankenkasse oder Pflegekasse zwecks Kostenübernahme in Verbindung.

Versorgen

Versorgen

Noch während der Krankenhausbehandlung stellt der behandelnde Arzt die notwendigen Hilfsmittel, die nach der Entlassung erforderlich sind, fest. Damit diese rechtzeitig zur Verfügung stehen, werden noch im Krankenhaus alle Antragsverfahren bei Feststellung eines Versorgungsbedarfes auf den Weg gebracht.

 

Als Experte für Hilfs-, Reha- und Arzneimittel beraten wir Sie, welche Produkte am besten für Sie geeignet sind und stellen sicher, dass Ihnen diese zu Hause zur Verfügung stehen.

Anleiten

Anleiten

Wir schulen Sie, Ihre Angehörigen und gegebenenfalls Ihr Pflegepersonal und zeigen die therapiefördernde Anwendung der Produkte.

Qualität sichern

Qualität sichern

In regelmäßigen Visiten kontrollieren unsere Experten Ihren Therapieverlauf und besprechen diesen mit den behandelnden Ärzten.

Wer übernimmt die Kosten des Entlassmanagements?

Kosten-Entlassmanagement

Die Kosten für das Entlassmanagement übernimmt bei Patienten mit einer gesetzlichen Krankenversicherung die Krankenkasse, da das Entlassungsmanagement Teil der Krankenhausbehandlung ist. Das gilt jedoch nur, sofern die Krankenkasse auch den Aufenthalt im Klinikum übernimmt.

Privatversicherte haben hingegen keinen Anspruch auf ein Entlassmanagement. Für diese Patienten gibt es eine Vereinigung (COMPASS), die sich um die Entlassung kümmert. Das Krankenhaus ist trotzdem verpflichtet, dem Patienten in einfacher Sprache die Behandlung zu erläutern. Dazu zählen die Diagnose, der voraussichtliche Krankheitsverlauf sowie die Therapie und die entsprechende Nachsorge.

Unser Expertenportrait

Frau Reitmeyer

Nadine Reithmeyer – Gesundheits- und Krankenpflegerin, sowie Palliativ, Parkinson und Pain Nurse und außerdem Pflegeberaterin.

Die Überleitung vom Krankenhaus in den ambulanten Bereich stellt immer eine Herausforderung für den Patienten und die Angehörigen dar – egal ob es sich um ein gebrochenes Bein oder eine schwere Erkrankung handelt. Man muss seine Rechte und Möglichkeiten kennen, um überhaupt abwägen zu können, welche Wege es gibt.

„In solchen Momenten weiß ich, dass das, was ich tue, richtig ist.“ So leitet Frau Reithmeyer im Interview ein Erlebnis ein, das sie für immer begleiten wird.

„Gemeinsam mit einer berufstätigen Mutter mit zwei kleinen Kindern haben wir Möglichkeiten und Hilfen geschaffen, um den schwerst erkrankten Ehemann aus dem Krankenhaus zu entlassen und zu Hause bis zu seinem Versterben zu versorgen.“

Die Frau bedankte sich mit einem Brief, Bildern und persönlichen Zeilen des verstorbenen Ehemanns an Frau Reithmeyer: “Ohne Dich wäre ich allein in der Klinik gestorben und meine Kinder hätten noch immer Angst vor dem Tod.“

Frau Reithmeyer ist eine von unseren ausgebildeten Expertinnen, die für Sie bundesweit tätig sind.

So helfen wir Ihnen beim Entlassmanagement

Wir helfen Ihnen bei der Krankenhausentlassung

Alles aus einer Hand

Sie haben Bedarf an Hilfs-, Reha- oder Arzneimitteln? Die GHD GesundHeits GmbH Deutschland ist Ihr zuverlässiger Partner für Ihre Versorgung aus einer Hand bei der Krankenhausentlassung.

Durch unser großes Netzwerk an Experten helfen wir Ihnen in vielen Therapiebereichen.

Wir sorgen für einen reibungslosen Übergang

Versorgung bei Krankenhausentlassung

Ihr persönlicher Ansprechpartner sorgt dafür, dass Sie bei uns alles bekommen, was Sie für Ihre Versorgung nach der Krankenhausentlassung benötigen. Und nicht nur das: Er berät Sie und koordiniert die Versorgung – egal, ob während der Krankenhausentlassung oder des Rehaaufenthaltes, zu Hause oder im Pflegeheim.

Auch nach der Krankenhausentlassung sind wir für Sie da

Begleitung bei der Krankenhausentlassung

Ihr persönlicher Ansprechpartner beantwortet alle Ihre Fragen und schult Sie zudem im korrekten Umgang mit den Produkten. Er kümmert sich darum, dass Ihnen auch zu Hause immer alle Materialien zur Verfügung stehen.

Bei uns sind Sie in besten Händen.

Unsere Videos und Podcasts zum Thema Krankenhausentlassung

Krankenhausentlassung #002 – Was ist eine Pflegeberatung?
Audio11:25
Krankenhausentlassung #002 – Was ist eine Pflegeberatung?
Audio11:25

In unserer Reihe Krankenhausentlassung nehmen wir heute den Begriff Pflegeberatung unter die Lupe? Es wird zu vielen Themen beraten, aber was ist eine Pflegeberatung? Wer kann eine Pflegeberatung in Anspruch nehmen?

Des Weiteren werfen wir einen Blick auf die Synergieeffekte zwischen dem Bereich Homecare und der Pflegeberatung.

Krankenhausentlassung #001 – Was ist das Entlassmanagement?
Audio8:06
Krankenhausentlassung #001 – Was ist das Entlassmanagement?
Audio8:06

Tipps und Tricks für die Zeit nach der Krankenhausentlassung. Die Krankenhäuser sind verpflichtet einen Übergang sicherzustellen, vom Krankenhausaufenthalt zur häuslichen Pflege. Dadurch soll eine lückenlose Versorgung gewährleistet werden.

Wir haben das komplexe Thema unter die Lupe genommen.

Häufig gestellte Fragen

Es gibt in fast allen größeren Krankenhäusern einen funktionierenden Sozialdienst, Case Manager oder Entlassmanager, die nach einem Assessment (hier wird besonderer Bedarf skizziert) die Entlassung planen. Im besten Fall wird am Entlasstag der Entlassplan mit dem Arztbrief ausgehändigt, sodass der Patient optimal in seine nächste Station oder nach Hause übergehen kann.

Im Idealfall hatten unsere Mitarbeiter bereits im Krankenhaus Kontakt, sodass wir direkt für den Tag der Entlassung zu Hause einen Termin ausmachen können, um die Hilfsmittel mit dem Patienten zum Einsatz zu bringen.

Gerne übernehmen unsere Homecare Manager, auf Wunsch des Patienten, die Kommunikation mit dem Arzt für die Zeit nach der Entlassung. Dieser kann bereits im Vorfeld Folgerezepte erhalten und Therapien besprechen, damit die optimale Versorgung gewährleistet ist.

Vereinzelt nimmt der Arzt in der Klinik auch direkt Kontakt zu dem nachversorgenden Arzt (Facharzt oder Hausarzt) auf.

Sollte ein Pflegedienst notwendig sein, so kommt dieser in regelmäßigen Abständen zu Ihnen nach Hause. Bei dem Bedarf an dauerhafter Pflege sollte man sich um einen Platz in einem Pflegeheim bemühen. Hier ist eine Pflege rund um die Uhr gewährleistet.

Unser Fachpersonal macht Sie, Ihre Angehörigen oder auch den Pflegedienst mit der sachgemäßen Bedienung der benötigten Hilfsmittel vertraut.

Der Mitarbeiter in der Klinik nimmt Sie an die Hand, stimmt mit Ihnen den individuellen Bedarf ab und klärt die Kostenübernahme mit der Krankenkasse.

In der Regel kann man sich direkt an die Hotline der Krankenkasse wenden. Die Mitarbeiter dort leiten Sie an den richtigen Ansprechpartner für Ihr Anliegen weiter.

Sie können Ihren zuständigen Ansprechpartner von der GHD GesundHeits GmbH Deutschland ansprechen. Er wird Ihnen alle nötigen Arznei- und Hilfsmittel, die Sie nach der Krankenhausentlassung benötigen, organisieren.

Sprechen Sie uns einfach an.

Grundsätzlich fallen keine zusätzlichen Kosten an. Sollten die Anforderungen allerdings das Maß einer Standardversorgung überschreiten, können Zuzahlungen erforderlich sein.

Als maßgeblich für die Versorgung gilt immer die Ärztliche Verordnung sowie die Genehmigung durch die Krankenkasse.

Kontakt

Sie möchten von uns versorgt werden oder haben noch offene Fragen?
Kontaktieren Sie uns. Wir helfen Ihnen gerne weiter.