Blucare rudert gegen den Krebs

„Rudern gegen den Krebs“, das war das Thema der Benefizregatta der Stiftung „Leben mit Krebs“, die zum ersten Mal auch in Ulm ausgetragen wurde. Veranstaltet wurde die Regatta gemeinsam vom Universitätsklinikum Ulm, Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin und dem Ulmer Ruderclub Donau. Mit den Spenden und den Einnahmen der Veranstaltung sollen an Krebs erkrankten Menschen individualisierte Sportprogramme angeboten werden. Dadurch können Behandlungschancen und Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden.

Um diese Veranstaltung zu unterstützen, haben sich vier Mitarbeiter der Blucare, allesamt Rudergreenhorns, für drei Trainingstermine zuerst in das kippelige Ruderboot und dann vertrauensvoll in die erfahrenen Hände unserer Coaches Jochen vom Ruderclub Ulm auf die Donau begeben. Wir versuchten Fachausdrücke wie Skulls und Auslage, Steuerbord und Backbord (und das auch noch gegen die Fahrtrichtung) mit unseren Bewegungsabläufen zu koordinieren. Auch wenn das Motto Rudern gegen den Krebs hieß, haben wir doch den einen oder anderen in der Donau gefangen: so nennt man das im Ruderjargon, wenn ein Ruder zu tief eintaucht, so dass man es nicht schnell genug aus dem Wasser bekommt, wenn die drei anderen Ruderkameraden schon zum nächsten Schlag ausholen.
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Die Crew v.l.: Christian Müller, Uwe Ziegler, Peter Hubert, Christian Schelenz

Am Sontag, dem 29.06.2014 um 10.00 Uhr war es dann soweit. Insgesamt hatten sich 56 Boote und vier Patientenboote zum Start angemeldet, so viele, wie wohl noch nie in der Geschichte von „Rudern gegen den Krebs“, das seit 2005 schon in mehreren Städten durchgeführt wurde. Leider hatte sich pünktlich zum Regattatag die lang anhaltende Schönwetterperiode verabschiedet, und der Tag begann mit sintflutartigen Regenfällen, die sich auch im Laufe des Tages immer wieder wiederholten. Auch wenn wir mit unserer Leistung nicht ganz zufrieden waren, hatte doch wenigstens Petrus Mitleid mit uns und ließ das Boot der Blucare immer in den Regenpausen starten. Am Ende war es Platz 39, wir hatten riesigen Spaß im Training und bei der Regatta und konnten obendrauf noch etwas für einen guten Zweck tun.