BVMed gibt überarbeitetes Informationsblatt zu Tracheotomie- und Laryngektomieprodukten heraus

 

Berlin. Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat das Informationsblatt zur ‘Erstattung von Tracheotomie- und Laryngektomieprodukten’ überarbeitet und neu aufgelegt. Die Publikation wurde der aktuellen Gesetzgebung im Hilfsmittelbereich angepasst. Betroffene erhalten einen kompakten Überblick der Definitionen, rechtliche Grundlagen sowie Verordnungs- und Erstattungsfragen. Alle vom BVMed herausgegebenen Infokarten finden Interessierte im Internet unter www.bvmed.de (Publikationen/Infokarten). Bestellungen sind bis zu zehn Exemplaren kostenfrei möglich.

Für das Anlegen eines Tracheostomas oder die komplette Entfernung des Kehlkopfes sind eine kompetente Beratung und die Begleitung durch den Facharzt unbedingte erforderlich. Der sichere Umgang mit den notwendigen medizinischen Hilfsmitteln führt zu einer Verbesserung der Lebensqualität der Patienten und unterstützt eine erfolgreiche Rehabilitation. In Deutschland leben rund 30.000 tracheotomierte und laryngektomierte Patienten.

Im Bereich der Tracheotomie und der Laryngektomie wird die Vergütung für die Versorgung zunehmend pauschaliert. Die Krankenkassen unterscheiden drei verordnungsrelevante Erstversorgungsfälle: ‘Tracheostoma unbeatmet’, ‘Tracheostoma beatmet’ oder ‘Laryngektomie-Versorgung’. Die Erstversorgung beinhaltet für einen fest definierten Versorgungszeitraum die Versorgung mit allen notwendigen Hilfsmitteln sowie der medizinisch notwendigen Geräte wie beispielsweise dem Absaug- oder Inhaliergerät.

Die aktualisierte BVMed-Infokarte ‘Erstattung von Tracheotomie- und Laryngektomieprodukten’ weist darauf hin, dass Hilfsmittel weder budget- noch richtgrößenrelevant sind.

Patienten erhalten die vom Arzt verordneten Hilfsmittel zur Tracheotomie-/ Laryngektomieversorgung bei allen Vertragspartnern der jeweiligen Krankenkasse, beispielsweise bei Homecare-Unternehmen oder in Sanitätshäusern. Mehr Informationen zum Thema Tracheotomie und Laryngektomie stehen im Internet unter: www.bvmed.de/themen/Hilfsmittel zur Verfügung.

Quelle: BVMed – Bundesverband Medizintechnologie