Die entzündete Prostata

Die Prostata spendet Männern als Geschlechtsorgan vor allem Freude. Allerdings kann sie auch die Ursache von erheblichen Beschwerden sein, die von Muskelschmerzen und Fieber bis hin zu Inkontinenz führen. Die Vorsteherdrüse oder Prostata ist ein kastaniengroßes Organ, unter der Blase verortet und spielt unter anderem für die Ejakulation eine Rolle. Denn sie produziert einen Teil der Samenflüssigkeit.

Die Prostatitis beschreibt eine ganze Reihe an unterschiedlichen Entzündungen dieses Organs. Dazu gehören: akute bakterielle Prostatitis, chronische bakterielle Prostatitis, entzündliches chronisches Beckenschmerzsyndrom, nicht entzündliches chronisches Beckenschmerzsyndrom und die Sonderform asymptomatische Prostatitis. Die Beschwerden, die mit diesen Krankheiten einhergehen, reichen von Fieber und Muskelschmerzen über Schmerzen beim Samenerguss sowie an Penis und Hoden bis hin zu Inkontinenz. Die Ursachen und Risikofaktoren variieren je nach Form der Entzündung.

Diagnose Prostataentzündung

An erster Stelle der Diagnose steht ein Anamnesegespräch. In diesem wird geklärt, welche Beschwerden vorliegen. Oft erfolgt auch eine Blutabnahme, das Blut wird meist auf Entzündungswerte untersucht. Darüber hinaus muss die Prostata direkt untersucht werden. Dabei wird das Organ über den Enddarm abgetastet. Weitere Untersuchungsmethoden sind der Ultraschall sowie die Analyse des Urins. Die konkrete Behandlung richtet sich dann je nach Art der Entzündung.

Prostataentzündung