Hauptstadtforum Gesundheitspolitik

Wie kommen Innovationen ins System?

Was künftig solidarisch finanziert werden soll und kann und was nicht, ist seit geraumer Zeit eine Kernfrage der deutschen Gesundheitspolitik. Intensiv diskutiert wird zudem, wie medizinische Innovationen, die (noch) nicht im Pflichtleistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stehen, eine Chance im Gesundheitssystem bekommen können. Experten sind sich sicher: Es gibt einen besonderen Markt für solche medizinischen Leistungen und Produkte, die aufgrund einer Kosten-Nutzen-Bewertung entweder gar nicht, noch nicht oder nur teilweise von der GKV übernommen werden. Sie nennen ihn den „Mezzaninen Markt’, der zwischen gesetzlicher Basisversicherung und privater Zusatzversicherung angesiedelt ist. Was die Experten vorschlagen, um diesen Markt und die relevanten Produkte auch für gesetzlich Krankenversicherte über Satzungsleistungen, Wahltarife und Zusatzversicherungen zu erschließen, erfahren Sie beim Hauptstadtforum Gesundheitspolitik am 7. Mai, 9.00 – 10.30 Uhr. Der Veranstaltungstitel lautet: „Der Krankenversicherungsmarkt auf dem Prüfstand: Mezzanine Märkte als zukunftsweisende Reformoption’.

Der Vorwurf eines überregulierten Gesundheitswesens, das es neuen Entwicklungen und Errungenschaften aufgrund von langwierigen, bürokratischen Prüfverfahren schwer macht, ins System zu gelangen, wird in Deutschland immer wieder formuliert. Was unser Gesundheitssystem von anderen Branchen und Wirtschaftszweigen lernen kann, wenn es um die Definition und die Markteinführung von Innovationen geht – mit diesen Fragen beschäftigen wir uns im Hauptstadtforum Gesundheitspolitik bereits am Donnerstag, 6. Mai, von 09.00 – 10. 30 Uhr. Der Titel dieser hochrangig besetzten Veranstaltung lautet: „Zwischen Sprung- und Schrittinnovation – Der Patient im Fokus’.