Inkontinenz – Kostenübername bei schwacher Blase

Menschen, die an Inkontinenz leiden, sind auf Produkte wie beispielsweise Bein- und Bettbeutel angewiesen.

Was viele nicht wissen: Die Krankenkasse übernimmt für diverse Produkte die Kosten.

Über die eigene Inkontinenz zu reden, fällt vielen Betroffenen schwer. So kann die Krankheit dazu führen, dass sie weniger aus dem Haus gehen und Situationen meiden, in denen die schwache Blase zum Problem werden könnte. Doch das muss nicht sein. Neben der Behandlung der Inkontinenz können auch verschiedene Produkte Abhilfe leisten und dafür sorgen, dass man den Alltag problemlos meistern kann. Mit dem richtigen Rezept übernehmen Krankenkassen die Kosten für diese Materialien.

Das Inkontinenz-Rezept

Wenn Sie Probleme mit starkem, andauerndem Harndrang oder dem unkontrollierten Ablassen von Urin haben, sprechen Sie zunächst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Hierbei gilt es zu klären, an welcher Art von Inkontinenz Sie leiden , denn davon hängen die Behandlungsmöglichkeiten und Inkontinenz-Artikel, die Sie benötigen, ab. Die Krankenkassen unterscheiden zum einen zwischen Stuhl- und Harninkontinenz und zum anderen zwischen drei verschiedenen Fallgruppen. Fallgruppe 1 fasst dabei alle Betroffenen, die auf Grund der Inkontinenz an der Teilhabe am täglichen Leben eingeschränkt sind. Fallgruppe 2 konzentriert sich auf jene, deren Behandlung mit der Prävention von Dekubitus einhergeht. Fallgruppe 3 fasst jene, bei welchen Hauterkrankungen vorgebeugt werden soll. Außerdem leiden Menschen in dieser Fallgruppe häufig an Demenz.

Was benötigt die Krankenkasse?

Für eine Rückerstattung von etwaigen Kosten benötigt die Krankenkasse Informationen über Ihre Fallgruppe, den Verordnungszeitraum des Rezepts, die Kennzeichnung des Rezepts, die genaue Diagnose der Krankheit, den Namen des benötigten Produkts sowie dessen Stückzahl.

Bedarf an Inkontinenzprodukten