Karfreitagsfisch – eine gesunde Tradition

‘Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht eine sehr gute Entscheidung’, erklärt Marianne Rudischer, ernährungsmedizinische Beraterin der Barmer GEK. ‘Denn Fisch versorgt uns mit lebenswichtigen Vitaminen und Fettsäuren.’

Wertvolle Nährstoffe
Besonders Seefische wie Lachs, Kabeljau oder Scholle sind natürliche Lieferanten für zahlreiche Nährstoffe – etwa für das Spurenelement Jod, das wichtig für die Hormone der Schilddrüse ist. Diese fördern das Wachstum der Zellen und beeinflussen zahlreiche Funktionen des Stoffwechsels.

Neben Jod enthält Fisch auch das für unser Immunsystem so wertvolle Vitamin A und das Knochen stärkende Vitamin D. Vor allem aber ist Fisch ein bedeutender Lieferant von Omega-3-Fettsäuren. Sie sind beispielsweise reichlich in Lachs, Makrele und Hering enthalten. Diese lebensnotwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann der Körper nicht selbst aufbauen. Sie müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden. Besonders positiv wirken sich Omega-3-Fettsäuren auf den Fettstoffwechsel aus: Sie können den Blutfettspiegel günstig beeinflussen, die Fließeigenschaft des Blutes verbessern und helfen, Gefäßablagerungen vorzubeugen.

Stammplatz auf dem Speiseplan
Weil Fisch zu jeder Jahreszeit ein wertvolles Lebensmittel ist, sollte er auch nach Karfreitag ein- bis zweimal in der Woche auf dem Speiseplan stehen, empfiehlt Marianne Rudischer und nennt noch weitere Vorteile: ‘Die meisten Fischsorten sind leicht verdaulich. Das liegt daran, dass sie wenig Bindegewebe enthalten. Hinzu kommt, dass sich Fisch sehr vielseitig zubereiten lässt. Man kann ihn dünsten, braten, grillen, marinieren, als Salat, Suppe oder Brotbelag essen und er ist mit den meisten Gemüsesorten gut zu kombinieren.’ Nur beim Würzen ist Vorsicht angesagt: Besser als Salz und scharfe Gewürze eignen sich frische Kräuter wie Basilikum, Thymian oder Dill – sie unterstreichen den Eigengeschmack von Fisch.

Quelle: Presseabteilung der Barmer GEK