MedInform-Konferenz zum Entlassmanagement am 23. Februar 2016 in Berlin

Welche Rollen und Aufgaben haben die beteiligten Leistungserbringer künftig beim Entlassprozess des Patienten aus dem Krankenhaus in den häuslichen Bereich? Wie muss ein erfolgreiches Entlassmanagement nach der neuen Gesetzeslage ausgestaltet sein? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der MedInform-Konferenz ‚Entlassmanagement nach dem Versorgungsstärkungsgesetz‘ am 23. Februar 2016 in Berlin. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de/events.

Für eine erfolgreiche Therapie ist es unerlässlich, dass die begonnenen Maßnahmen im Krankenhaus auch zeitnah und sachgerecht im ambulanten Bereich fortgeführt werden. Der Gesetzgeber hat die Bedeutung eines professionellen Übergangs des Patienten vom Krankenhaus in den ambulanten Bereich erkannt und im SGB V den Anspruch des Versicherten auf Entlassmanagement verankert. Das im August 2015 in Kraft getretene GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) präzisiert diesen Rechtsanspruch. Für alle Beteiligten im Entlassprozess gilt es nun, sich auf die neuen Bedingungen einzustellen, bisherige Strukturen zu sichten und sich neu auszurichten.

Die Konferenz richtet sich an alle Vertreter der Leistungserbringer und Hersteller, die an der Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung arbeiten.

Referenten sind unter anderem Sibylle Kraus, Vorstandsmitglied der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) und Leiterin des Sozialdienstes der Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin, Jürgen Malzahn vom AOK-Bundesverband, Katrin Kollex vom Homecare-Unternehmen GHD sowie die Rechtsanwälte Peter Hartmann von Hartmann Rechtsanwälte und Maria Heil von Clifford Chance.

Quelle: BVMed