Nährstoffräuber Stress

In der westlichen Welt ist Stress zur Volkskrankheit geworden. Er ist die Ursache einer Vielzahl an physischen und psychischen Leiden. Er belastet den Körper und sorgt für einen erhöhten Energiebedarf. Wer viel Stress hat, läuft deshalb Gefahr, Mängel zu entwickeln.

Ein Todesfall, eine Kündigung oder die Corona-Pandemie – aktuell gibt es viele Dinge, die Stress in uns auslösen. Die emotionale Belastung raubt dem Körper Energie – im wahrsten Sinne des Wortes. Um keinen Nährstoffmangel zu entwickeln, sollte man sich, insbesondere in stressigen Zeiten, intensiv mit der eigenen Ernährung auseinandersetzen.

Wer viel Stress hat, produziert Cortisol. Die Aufgabe des Hormons besteht in der Regulierung von Stress. Das funktioniert in den meisten Fällen. Problematisch wird es allerdings, wenn dieser chronisch wird. Die falschen Lebensmittel sorgen zusätzlich dafür, dass der Cortisolspiegel weiter ansteigt. Die Folge: Unser Körper wird krank. Stress beeinträchtigt den Magen-Darm-Trakt und sorgt dafür, dass das Verdauungssystem die aufgenommenen Lebensmittel schlechter verarbeiten kann. Wir sind weniger leistungsfähig, schlafen schlecht und sind anfällig für Infektionen.

Stresskiller und Stresslöser

Wer viel Stress hat, kann diesen durch die Vermeidung bestimmter Lebensmittel lösen. Dazu zählen raffinierter Zucker, Süßungsmittel, Alkohol, Nikotin, Koffein und stark verarbeitete Kohlehydrate wie Weißbrot oder Toast. Insbesondere in emotional belastenden Zeiten sollte man hingegen darauf achten, dass die eigene Ernährung genügend Magnesium, Kalzium und Kalium sowie Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C und vor allem im Winter Vitamin D enthält.

Stress Ernährung