Neuer Pflegebegriff und neue Pflegestufen

Neuer Pflegebegriff und neue Pflegestufen – was bringt‘s und wer sorgt für das nötige Personal?

Seit einiger Zeit wird – immer lauter – gefordert, den Pflegebedürftigkeitsbegriff weiter zu fassen und in diesem Kontext neue Pflegestufen einzuführen. Ziel ist in erster Linie, Demenzkranke vollständig in den Leistungsbereich der Pflegeversicherung einzubeziehen. Sollte es zu derart weitreichenden Neuerungen kommen sollte, stellt sich zwangsläufig die Frage nach der  finanziellen Machbarkeit. Zugleich fragen sich Pflegeexperten, woher das zusätzlich benötigte Personal eigentlich kommen soll, um eine höhere Zahl an Pflegebedürftigen ausreichend betreuen zu können. Neueinstellungen sind unausweichlich, zugleich muss man jedoch dafür sorgen, das bestehende Personal möglichst lange zu halten. „Eine alternde Gesellschaft braucht ältere Arbeitnehmer“, sagt Pflegekongressleiter Dr. Uwe K. Preusker. Deshalb müssten Arbeitsinhalte, Arbeitsumgebung und -bedingungen auf ihre Alters-Geeignetheit hin überprüft werden. Auch die Einstellung der Arbeitgeber gegenüber älteren Arbeitnehmern müsse sich ändern. „Die Pflege muss selbst Einfluss auf diesen Prozess nehmen können, um ihn erfolgreich zu gestalten“.

„Neuer Pflegebegriff und neue Pflegestufen – neu, aber auch besser – zwischen Anspruch und Wirklichkeit “ (6. Mai, 14.00-15.45 Uhr) und „Was muss sich ändern, damit Pflegekräfte mit 60 noch pflegen“ (6. Mai, 09.00-10.30 Uhr) sind in diesem Zusammenhang zwei wichtige Veranstaltungen beim diesjährigen Pflegekongress im Rahmen des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit. Aber: Es werden aber auch viele weitere Themen und Probleme rund um die tägliche Pflegepraxis angegangen.

Mehr Informationen, Pressetermine und das vollständige Programm des Hauptstadtkongresses mit seinen drei Fachkongressen (Pflegekongress, Ärzteforum und Managementkongress Krankenhaus, Klinik Rehabilitation) finden Sie auf www.hauptstadtkongress.de.

Quelle: Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit