Therapiekonzept Wunde – die Epithelisierungsphase

Die Epithelisierungsphase  ist die dritte Phase der Reinigung einer Wunde. Dabei bildet sich das Narbengewebe. Der Wundrandschutz und die Wundruhe sind in diesem Stadium besonders wichtig. Um ein ausreichend feuchtes Wundklima beizubehalten, werden in dieser Phase Hydrokolloide und Schäume (bei feuchten Wunden auf Hautniveau) oder Hydrokolloide und Folienverbände (bei trockenen Wunden auf Hautniveau) eingesetzt. Nach der Abheilung können noch Folienverbände zum Schutz des empfindlichen Narbengewebes eingesetzt werden.

Beachtet: Nur saubere Wunden können heilen. Stark verschmutzte Wunden, die Sie von selbst nicht reinigen können, sollten durch den Arzt oder die Ärztin desinfiziert und behandelt werden. Für eine erfolgreiche Wundheilung muss die Bakterienanzahl in der Wunde möglichst weit reduziert werden, damit es nicht zu einer lebensbedrohlichen Sepsis kommt. Hierzu verwendet man ein Antiseptikum.

Für eine optimale Wundheilung muss die Wundoberfläche, der Wundrand sowie die Wundumgebung bei jedem Verbandswechsel gereinigt werden.

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Epithelisierungsphase