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In der Regel benötigen Sie für jede neue Lieferung ein gültiges Rezept, besonders bei Hilfsmitteln wie Inkontinenzprodukten, Stomaversorgung oder Pflegehilfsmitteln.

👉 Tipp: Sprechen Sie mit Ihrer Arztpraxis, ob eine Dauerverordnung möglich ist – das kann den Ablauf erleichtern.
Wie oft dann ein neues Rezept erforderlich ist, hängt vom Produkt und den Vorgaben Ihrer Krankenkasse ab.

Ja, ein Stomagürtel ist ein verordnungsfähiges Hilfsmittel. Wenn Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen ein Rezept dafür ausstellt, übernimmt Ihre gesetzliche Krankenkasse die Kosten.

Ein Stomagürtel wird in der Regel von Ihrer Krankenkasse übernommen, wenn er medizinisch notwendig ist. Voraussetzung ist ein gültiges Rezept von Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Ein Stomagürtel hilft dabei, Ihren Stomabeutel sicher am Körper zu fixieren. Er verhindert, dass sich der Beutel löst oder verrutscht – besonders bei Bewegung oder wenn der Beutel voller wird.
Viele Patienten nutzen den Gürtel auch beim Wechsel der Versorgung, um beide Hände frei zu haben.
Der Gürtel kann unter der Kleidung getragen werden und gibt Ihnen mehr Sicherheit und Komfort im Alltag – zum Beispiel beim Tragen von Kleidern oder beim Sport.

Sie erhalten so viele Stomabeutel, wie Sie medizinisch benötigen. Die genaue Menge legt Ihre Ärztin, Ihr Arzt oder Ihre Stomatherapeutin fest. Die Kosten für die medizinisch notwendige Versorgung übernimmt Ihre Krankenkasse.
Sie zahlen nur die gesetzliche Zuzahlung von maximal 10 € im Monat – oder nichts, wenn Sie von der Zuzahlung befreit sind.

Ein Stomagürtel ist ein kleiner, aber sehr hilfreicher Begleiter für den Alltag mit einem Stoma. Er erhöht die Sicherheit, den Komfort und die Diskretion – besonders bei körperlicher Aktivität oder beim Tragen bestimmter Kleidung.

Sicherer Halt im Alltag:
Er bietet zusätzlichen Halt, besonders wenn der Beutel voll und schwer ist. Das verhindert ein Ablösen und gibt mehr Sicherheit bei Bewegung.

Diskretion und Komfort bei Kleidung:
Unter Sommerkleidung oder enganliegenden Outfits sorgt der Gürtel für eine unauffällige und sichere Fixierung des Beutels.

Unterstützung bei Hautschutz:
Nach dem Wechsel der Versorgung kann der Gürtel für einige Stunden getragen werden, um die Verbindung von Hautschutzring und Haut zu stabilisieren.

Individuelle Anpassung:
Die Gürtel sind in verschiedenen Längen erhältlich und lassen sich stufenlos einstellen – je nach Bedarf und Körperform.

Der Pflegegrad wird nicht automatisch durch die Stomaanlage vergeben, sondern hängt von der individuellen Selbstständigkeit und dem Pflegebedarf ab. Ein Stoma allein kann einen Pflegegrad begründen, wenn:
-die Versorgung regelmäßig und aufwendig ist,
-der Patient Unterstützung bei der Stomaversorgung benötigt,
-zusätzliche Einschränkungen vorliegen (z B. Mobilität, kognitive Einschränkungen).

In der Praxis erhalten viele Stomapatienten Pflegegrad 2 oder 3, wenn sie bei der Versorgung Hilfe benötigen. Eine genaue Einstufung erfolgt durch den Medizinischen Dienst nach Begutachtung.

Ein Beutel für ein Urostoma muss je nach Trinkmenge alle paar Stunden geleert werden und ein Ausstreifbeutel eines Ileostomas wird je nach Menge und Beschaffenheit der Ausscheidung 2 – 4 Mal pro Tag geleert.

Bei einem Urostoma wird ein 2 Liter-Nachtbeutel an den Tagesbeutel angehängt, damit das Fassungsvermögen ausreichend ist, um nachts nicht aufstehen zu müssen.

Bei einem Ileostoma ist eine nächtliche Entleerung ggf. nur nötig, wenn die Ausscheidung noch sehr flüssig ist. Im Allgemeinen ist der Darm über Nacht deutlich weniger aktiv als tagsüber. Trotzdem sollte in diesem Fall nach Möglichkeit eine breiige Konsistenz der Ausscheidung angestrebt werden.

Beim Kolostoma fördert der Darm in der Regel nachts keinen Stuhl.

Ob die Ausscheidung beim Kolo– und Ileostoma dünner oder fester wird, hängt von der jeweiligen Operation ab und welcher Abschnitt des Darms erkrankt ist. Trotzdem kann die Beschaffenheit des Stuhls durch die Ernährung beeinflusst werden.