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Nephrologischer Ernährungsmanager

Fortbildung zum Nephrologischen Ernährungsmanager

Modulare Fortbildung in 8 Modulen zum Nephrologischen Ernährungsmanager ab 13.01.2025 online und in Präsenz in Greven

„Ausreichende Ernährung in Europa ist doch selbstverständlich.“
Wer dieser Auffassung ist, liegt leider noch immer falsch.

Eine chronische Niereninsuffizienz ist durch eine kontinuierliche Verschlechterung der Nierenfunktion gekennzeichnet. Stoffwechselendprodukte wie Harnstoff, Kreatinin und andere werden unzureichend ausgeschieden und im Körper angereichert. Die häufigsten Erkrankungen, die zur Dialysepflichtigkeit führen, sind der Diabetes mellitus und der Bluthochdruck, gefolgt von Nierenentzündungen.
Nephrologischer Ernährungsmanager

Diätetische Maßnahmen wirken sich positiv auf den Krankheitsverlauf aus und helfen Komplikationen zu vermeiden bzw. zu reduzieren.

5–10 % der Dialysepatienten sind hochgradig mangelernährt.

Viele Dialysepatienten leiden an einer Mangelernährung mit einhergehender
Verschlechterung des Ernährungszustandes. Ein ungenügender Ernährungszustand ist mit einer reduzierten Lebensqualität sowie mit einer erhöhten Morbiditäts- und Mortalitätsrate verbunden.

Selbst wenn Dialysepatienten mit Demenz, Schluckstörungen, speziellen Stoffwechselstörungen, Diabetes oder Wunden gut versorgt werden, bleibt das Thema Essen oft ein problematisches Feld, das zusätzlich von körperlichen Einschränkungen, wie abnehmendem Appetit, bestimmt ist.

Fachkräfte in Pflegeeinrichtungen und Kliniken benötigen Fachwissen, um dem Rechnung zu tragen und ein Ernährungsmanagementsystem aufzubauen, zu installieren und zu evaluieren.

Diesen Herausforderungen möchten wir uns gemeinsam mit Ihnen in der modularen Weiterbildung zum zertifizierten „Nephrologischen Ernährungsmanager“ stellen.

  • Ernährungsmanager sind die Hauptverantwortlichen für das
    Ernährungsmanagementsystem.
  • Sie sind Hauptansprechpartner für Kollegen und Prüfer, wenn es um Fragen zum Ernährungszustand von Patienten, dem  Ernährungsmanagement oder Überprüfungen derselben geht.
  • Für das Ernährungsmanagement sollte ein Kompetenzteam oder auch
    „interdisziplinäres Team“ aus Pflege, Küche und ggf. Hauswirtschaft
    verantwortlich sein, d. h. aus den Leitungen der jeweiligen Bereiche in einer Einrichtung.
Fortbildung bei der GHD

Zielgruppe

Dialysen, nephrologischen Praxen, Kliniken, Pflegefachkräfte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen

Hauptverantwortliche aus den Bereichen Pflege, Küche, Hauswirtschaft:

  • Ernährungsberater in der Dialyse
  • Pflegemitarbeiter in der Dialyse
  • Küchenmitarbeiter in der Dialyse
Nutzen, Nephrologisches Erährungsmanagement
  • Zeit- und Kostenersparnis durch Standardisierung im Rahmen der Pflegeplanung/Pflegedokumentation – Ernährung
  • Argumentationssicherheit und Handlungskompetenz im Pflegealltag auch gegenüber Ärzten
  • Erweiterung der persönlichen Qualifikation
  • Pflegeoptimierung aufgrund von aktuellem Wissensstand
  • Herstellerneutrale Produkterkenntnisse werden vermittelt
  • Individuelle, bedürfnis- und bedarfsgerechte Versorgung von Patienten nach aktuellem Kenntnisstand
  • Bessere Sicherung der Gesundheit, Erhöhung der Lebensqualität durch Erkennen/Vermeiden von Ernährungsdefiziten
Nutzen, Nephrologisches Erährungsmanagement

Veranstaltungsort für die Präsenzmodule und das Prüfungsmodul:

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Mehr Informationen

GHD GesundHeits GmbH Deutschland

Gutenbergstr. 33

48268 Greven

Modulare Weiterbildung zum nephrologischen Ernährungsmanager

  • Ernährungsmanager sind die Hauptverantwortlichen für das  Ernährungsmanagementsystem.
  • Sie sind Hauptansprechpartner für Kollegen und Prüfer, wenn es um  Fragen zum Ernährungszustand von Patienten, dem  Ernährungsmanagement oder Überprüfungen derselben geht.

Fortbildungsmodule

  • Grundlagen der Ernährung
  • Bedarf und Bedeutung der wichtigsten Nährstoffe
  • Deckung des Nährstoffbedarfs (Prädialyse/ Dialyse)
  • Kalium, Natrium, Phosphat, Flüssigkeit
  • Vulnerable Nährstoffe (Eisen, Vit.D, wasserlösliche Vitamine)

 

Nutzen/Ziele

  • Sie kennen die Grundlagen der Ernährung in der Dialyse
  • Sie wissen um den Bedarf und die Bedeutung der wichtigsten Nährstoffe
    und können den Bedarf mit einer angepassten Lebensmittelauswahl
    decken
  • Diagnostische Methoden für den Ernährungszustand
    Ernährungsanamnese, 24 h Recall, 3 Tages Protokoll, Ernährungsberatung,
    SGA, Gewicht/-verläufe, BIA (Exkurs), Laborparameter, Wasserhaushalt
  • Prävalenz der Mangelernährung in der Nephrologie (Prä-/ Dialyse)
  • Krankheitsbild der Mangelernährung
  • Ursachen der Mangelernährung
  • Folgen der Mangelernährung
  • Kosten für das System, Stufenkonzept der Ernährungstherapie

Nutzen/Ziele:

  • Sie kennen Ursachen, Anzeichen und Folgen von Mangelernährung und
    können eine individuelle Ernährungstherapie empfehlen und einleiten
  • Sie evaluieren den Erfolg und passen die Hilfsmittel und Produkte
    patientengerecht an
  • Sie können erkennen, wann welche Fachdisziplin in eine notwendige
    Therapie eingebunden werden soll und können vorliegende
    Stoffwechselstörungen oder Störungen der Nahrungsaufnahme bei der
    Therapieplanung adäquat berücksichtigen
  • Sie kennen die Ursachen der Mangelernährung, können einschätzen, wann
    ein Patient mangelernährt ist und dementsprechende Maßnahmen einleiten

Geriatrie:

  • Zahlen, Daten, Fakten
  • Veränderungen in der Körperzusammensetzung
  • Diätetische Maßnahmen
  • Workshop „Wenn Essen und Trinken beschwerlich wird“

Demenz, das Krankheitsbild

  • Einteilung der Stadien
  • Essen und Trinken mit allen Sinnen genießen
  • Umgang mit demenziell Erkrankten: Demenzparcours

Nutzen/Ziele:

  • Sie kennen das Krankheitsbild der Demenz sowie den besonderen
    Ernährungszustand von demenziell Erkrankten
  • Sie können den Nährstoffbedarf der Betroffenen an das Krankheitsbild
    anpassen und entsprechende Zusatznahrung einsetzen
  • Schluckvorgang
  • Ursachen, Häufigkeit und Folgen von Schluckstörungen
  • Ernährungstherapie
  • IDDSI-Levels
  • Indikationen und Spezifikationen für Enterale Ernährung
  • Trinknahrung

Ernährungsberatung in der Dialyse

  • Grundlagen einer Beratung im Allgemeinen, im Besonderen
    Ernährungsberatung in der Dialyse/für Dialysepatienten
  • Fragetechniken

Nutzen/Ziele:

  • Ihnen ist die Bedeutung des Schluckvorgangs bewusst
  • Sie kennen das Krankheitsbild der Dysphagie hinsichtlich Ursachen, Folgen,
    Häufigkeit und Anzeichen und wissen, wie sie geeignete Lebensmittel
    auswählen und Zusatznahrung anwenden
  • Prozess der Verdauung
  • Ernährungstherapie bei ausgesuchten Stoffwechselstörungen:
    Leber-, Atemwegs-, Fettstoffwechselstörungen, Tumorerkrankungen,
    Kurzdarmsyndrom


Nutzen/Ziele:

  • Sie kennen die Anatomie und Physiologie des Verdauungsapparates
  • Sie wissen über die Besonderheiten der Ernährung bei
    Tumorerkrankungen, Lebererkrankungen, Erkrankungen der Atemwege und
    Fettstoffwechselstörungen Bescheid und können die Lebensmittelauswahl
    anpassen
  • Altershaut
  • Therapie der Wundarten (akut, chronisch)
  • Ernährungstherapie zur Prävention und Therapie von Wunden
  • Diabetes mellitus: Klassifikation, Therapie, Ernährung


Nutzen/Ziele

  • Sie haben Ihr Wissen zur Haut aufgefrischt und kennen die Veränderungen
    der Altershaut und deren besondere Anforderungen
  • Eine Ernährungstherapie zur Gesunderhaltung der Haut und als Grundlage
    zur physiologischen Wundheilung kann fachgerecht eingeleitet werden
  • Ihnen ist das Krankheitsbild des Diabetes mellitus bewusst, Sie kennen
    dessen Ursachen und die Neuerungen in der Diätverordnung

IDPN:

  • Indikation für die IDPN
  • Zusammensetzung der IDPN/ Baukastenprinzip
  • Compounding vs Standard Vor- /Nachteile
  • Anschluss der IDPN
  • Hilfsmittel
  • Rezeptorganisation/ Bestellprozess
  • Refeeding Syndrom

Tauro Implant Katheterpflege

  • Grundlagen der Pflege von zentral venösen Kathetern in der Dialyse
  • Risiken bei der täglichen Anwendung und Pflege von zentral venösen
    Kathetersystemen
  • Häufigkeit von Infektionen und Auswirkungen
  • Kostenfaktor/rechtliche Aspekte
  • Infektionsprävention
  • Spültechnik, Anwendung von Locklösungen

Nutzen/Ziele:

  • Sie kennen die Grundlagen der IDPN Ernährung und können diese
    fachgerecht und patientenspezifisch anwenden
  • Sie können mögliche Komplikationen einschätzen und notwendige
    Maßnahmen ableiten
  • Sie wissen, wie Infektionen in Kathetern vorgebeugt werden kann.

Nach erfolgreicher Teilnahme an allen Modulen der Weiterbildung zum Ernährungsmanager kann am Prüfungsmodul teilgenommen werden.

Dieses Seminar dient der Auffrischung des Gelernten und schließt mit einer schriftlichen Prüfung zum gesamten Themenkreis ab.

Sie erhalten zum Abschluss jeden Moduls eine Teilnahmebescheinigung – nach bestandener Prüfung wird das Zertifikat „Zertifizierter Nephrologischer Ernährungsmanager“ ausgegeben.

Kosten und Struktur, Zeitplan

Kosten und Struktur

Kosten:

Die Kosten für jedes einzelne Modul betragen 110 €.
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung. Ihre Teilnahme ist mit dem
Zahlungseingang gesichert.

Struktur:

Alle Module werden als Tagesveranstaltung angeboten und sind in beliebiger
Reihenfolge einzeln buchbar.
Seminarbeginn: 09:00 Uhr
Ende: 16:00 Uhr

Kosten und Struktur, Zeitplan

Anmeldung

  • Die Vergabe der Plätze richtet sich nach dem Eingang der Anmeldung
  • Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Teilnehmer begrenzt
  • Der Kurs findet statt, wenn mindestens sieben Anmeldungen vorliegen
  • Der Anmeldeschluss ist jeweils drei Wochen vor Beginn der Weiterbildung.
  • Nach Teilnahme an allen Modulen und erfolgreich abgeschlossener Prüfung erhält der Teilnehmer das Zertifikat „Zertifizierter Nephrologischer Ernährungsmanager “.
  • Für den Besuch von einzelnen Modulen erhalten Sie jeweils eine Teilnahmebescheinigung

Fortbildungspunkte

Für die Teilnahme erhalten Sie pro Modul 8 Fortbildungspunkte für die Registrierung beruflich Pflegender.
Für den kompletten Kurs 20 Fortbildungspunkte.

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Umfrage für Fachkräfte

Sehr geehrte Fachkräfte,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, an dieser Umfrage teilzunehmen. Ihre Meinung ist uns wichtig, um unsere Website noch besser auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Die folgenden Fragen zielen darauf ab, Ihre Zufriedenheit mit unserer Website und Ihrem allgemeinen Nutzungserlebnis zu erfassen. Bitte beantworten Sie die Fragen so ehrlich wie möglich.

Unsere Fortbildungsbroschüre:

hospital@home, Arztbesuche, Arzt

Unsere Leistungen für niedergelassene Ärzte

Standard Reha bei der GHD, Pflegeeinrichtungen

Unsere Leistungen für Pflegeeinrichtungen

Pädiatrie, Kinderversorgung

Unsere Leistungen
für Pädiatrie

Die GHD vereint Fachkompetenzen

Bei uns sind Sie in besten Händen

Unsere Expertisen sind so vielfältig und individuell wie die Bedürfnisse unserer Patienten, institutionellen Kunden und Vertragspartner.

Die Mitarbeiter der GHD GesundHeits GmbH Deutschland sind examinierte Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen und spezialisiert in ihren jeweiligen Professionen. Unsere Kompetenz ist Ihr Vorteil.

Wundtherapeut bei der GHD
Wund­therapeuten
Oecotrophologen
Oeco­trophologen
Altenpfleger, Pflegeeinrichtungen, Geriatrie
Altenpfleger
Pharmareferent
Pharma­referenten
Diabetesberaterin
Diabetes­berater
Palliativmedizin- und Schmerztherapeutin
Palliativ- und Schmerztherapeuten
Medizintechniker, Fachkompetenzen bei der GHD
Medizin­techniker
Intensivpfleger
Intensiv- und Anästhesie­pfleger
Kinderkrankenpflegerin, Pädiatrie
Kinder­kranken­pfleger
Stoma- und Urotherapeut
Stoma- und Urotherapeuten
Diätassistentin
Diät­assistenten

Online-Visite

Beratung von Fachkraft zu Fachkraft durch die GHD-Gesundheitsexperten
GHD Online-Visite

Für Fachpersonal haben wir die Online-Visite eingerichtet – hier arbeiten wir eng mit Pflege- und Partnereinrichtungen zusammen. Die Videovisite kommt in den verschiedensten Therapiefeldern zum Einsatz, besonders im Bereich der Wundversorgung. 

Der Live-Austausch mit unseren Experten bietet eine geschützte digitale Umgebung für Fallbesprechungen und erlaubt, dass Dateien während der Online-Visite zur Verfügung gestellt werden können. 

Möchten Sie mehr über unsere Online-Visite erfahren, klicken Sie hier:

GHD Online-Visite
2. Palliativtag in Mecklenburg-Vorpommern
Rückblick auf den 2. Palliativtag in Stralsund
Welt Kontinenz Woche, ISK
Welt Kontinenz Woche 2024
GHD Compounding Greven
Compounding-Pioniere in Greven
Internationaler Tag der Pflegenden
Internationaler Tag der Pflegenden – wir sagen DANKE!
Patientenbeirat GHD
Engagierter Dialog mit dem GHD-Patientenbeirat
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