GHD-Unternehmensgruppe setzt auf Dialog und gründet Patientenbeirat

Ahrensburg/Hamburg, 20. Januar 2022. „Der Patient im Fokus“ – diesen Anspruch verstärkt die GHD-Unternehmensgruppe mit der Gründung des Patientenbeirats. Das Unternehmen, das bundesweit in der Patientenversorgung mit Reha-, Hilfs- und Arzneimitteln tätig ist, leistet mit dieser Initiative Pionierarbeit. „Wir wollen die Wünsche und Bedürfnisse unserer Patienten noch besser verstehen“, so Dr. Alexander Moscho, Chief Operating Officer der GHD Unternehmensgruppe und Schirmherr des Patientenbeirats.

Fünf Beiräte sind Gründungsmitglieder der ersten Stunde. Sie vertreten als Betroffene die Interessen von Patienten und Angehörigen. Ihre Indikationen könnten unterschiedlicher nicht sein: Querschnittslähmung, Unterschenkelamputation und Stoma. „Die Gründung eines Patientenbeirats ist enorm wichtig, um die vielfältigen Erfordernisse der Patienten kennenzulernen und mithilfe der betroffenen Personen eine ideale Versorgung sicherzustellen,“ so Andre Plattner, Mitglied des Patientenbeirats.

Die GHD-Unternehmensgruppe steht für ein breites Produkt- und Dienstleistungsportfolio – die Größe des Unternehmens ist seine Stärke. Das Versprechen „Alles aus einer Hand – in den besten Händen“ nimmt die GHD ernst und entwickelt sich ständig weiter. „Wir wissen, dass es für unsere häufig multimorbiden Patienten ein entscheidender Vorteil ist, wenn sie ihre Versorgung von einem Anbieter erhalten. Der enge und transparente Austausch mit den Beiräten ist für uns entscheidend. Erste Lieferprozesse konnten wir aufbauend auf unseren Gesprächen bereits deutlich verbessern“, so Dr. Alexander Moscho.

Dass der Dialog für beide Seiten sehr wertvoll ist, bestätigt der Beiratsvertreter Mario Stadtmüller: „Bei einem ersten Kennenlernen der Gründungsmitglieder ergab sich für mich die Möglichkeit, mit dem Geschäftsführer der FORLIFE über die Produktionsabläufe zu sprechen und diese zu verstehen sowie die Bedürfnisse von Stomaträgern zu diskutieren.“ Mario Stadtmüller ist auch in einer Stoma-Selbsthilfegruppe aktiv und diese Erfahrungen lässt er in die Arbeit des Patientenbeirats mit einfließen.

2022 soll es – sobald aufgrund der pandemischen Lage wieder möglich – Treffen an den verschiedenen GHD-Standorten geben. „Wir wollen unseren Beiräten Einblicke in unsere Unternehmensbereiche geben. Wir sind überzeugt davon, dass wir durch unsere Zusammenarbeit künftig einen echten Unterschied in der Patientenversorgung machen können. Die Qualität ist entscheidend, da sind wir uns sicher“, so Dr. Alexander Moscho. Zudem sei die Initiative offen für eine Erweiterung des Kreises der Beiräte.

Medienkontakt:

Julia Rasche

Leiterin Unternehmenskommunikation GHD-Unternehmensgruppe

j.rasche@gesundheitsgmbh.de

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Über die GHD-Unternehmensgruppe

Die GHD-Unternehmensgruppe ist der größte deutsche medizinische Dienstleister und Versorger in den Bereichen Homecare, Parenterale Ernährung und Pharmatherapien sowie Rehabilitations- und Orthopädietechnik. Das Unternehmen beschäftigt bundesweit rund 3.000 Mitarbeiter. Die Versorgung am Patienten wird durch spezialisierte Fachkräfte sichergestellt. Die GHD-Unternehmensgruppe deckt den Versorgungsbedarf von rund 500.000 chronisch kranken Patienten in Deutschland. Die Gruppe verfügt über einen eigenen Produktionsstandort für die Herstellung von Stoma-Hilfsmitteln, zwei Standorte für die Fertigung patientenindividueller Infusionslösungen für die Bereiche Parenterale Ernährung, Antibiotische Therapien und Schmerztherapien, mehrere Produktionsstandorte und Werkstätten für Orthopädie und Orthopädieschuhtechnik, eigene Sanitätsfachgeschäfte sowie eine bundesweite eigene Logistik.

Weitere Informationen zum Patientenbeirat finden Sie hier.

 

Weitere Informationen zur GHD unter: www.gesundheitsgmbh.de

Die Beiräte

Andre-Plattner-Patientenbeirat

„Die Gründung eines Patientenbeirates ist enorm wichtig, um die vielfältigen Erfordernisse der Patienten kennenzulernen und mit Hilfe der betroffenen Personen eine ideale Versorgung sicherzustellen,“ so Andre Plattner. Der 29-jährige ist seit einem Motorradunfall vor acht Jahren querschnittsgelähmt.

Patientenbeirat_Xenia-Frank

Xenia Frank: Ihr Studium hat der 26-Jährigen verdeutlicht, warum sie im Patientenbeirat mitarbeiten möchte: „Ich studiere Medizin aus Leidenschaft – ich stoße aber auch immer wieder aufgrund meiner Querschnittslähmung an Grenzen. Ich möchte, dass auch andere Betroffene sich von den Herausforderungen nicht unterkriegen lassen. Eine optimale Versorgung ist ein Baustein, der mir dabei hilft.“

Patientenbeirat_Daniela_Maier

Nach einem Jahr Krankenhausaufenthalt und mehreren Operationen sagt Daniela Maier (39): „Ich möchte Patienten empowern, wieder ein selbstbestimmtes Leben zu führen und dazu beitragen, dass sie die bestmögliche Versorgung erhalten“. Daniela Maier wurden aufgrund einer Sepsis im Jahr 2013 beide Unterschenkel amputiert und sie engagiert sich ehrenamtlich als Peer-Beraterin für Menschen mit Amputation an Münchner Krankenhäusern.

Patientenbeirat Nicole Engel

„Ich bin chronisch krank, Stomaträgerin, schwerbehindert und wurde mit 31 Jahren Rentnerin. Das war und ist nicht immer leicht. Aber ich bin am Leben und glücklich!“

Nicole Engel (43) engagiert sich im Patientenbeirat sowie in einer Selbsthilfegruppe für Stomaträger und gründete einen eigenen Verein.

Patientenbeirat_Mario-Stadtmueller

“Bei einem ersten Kennenlernen der Gründungsmitglieder ergab sich für mich die Möglichkeit, mit dem Geschäftsführer der FORLIFE über die Produktionsabläufe zu sprechen und diese zu verstehen sowie die Bedürfnisse von Stomaträgern zu diskutieren,“ so Mario Stadtmüller (55), der sich ebenfalls in einer Selbsthilfegruppe für Stomaträger engagiert.

Schirmherr des Patientenbeirats ist Dr. Alexander Moscho, COO der GHD-Unternehmensgruppe

Moscho

Schirmherr des Patientenbeirats ist Dr. Alexander Moscho, COO der GHD-Unternehmensgruppe

„Wir wissen, dass es für unsere häufig multimorbiden Patienten ein entscheidender Vorteil ist, wenn sie ihre Versorgung von einem Anbieter erhalten. Der enge und transparente Austausch mit den Beiräten ist für uns entscheidend. Erste Lieferprozesse konnten wir aufbauend auf unseren Gesprächen bereits deutlich verbessern“, so Dr. Alexander Moscho.