Alkoholbedingte Vitaminmängel

Der Konsum von Alkohol schädigt den Körper nachweislich. Er ist die Ursache für eine Vielzahl von Leiden wie Krebs oder Fettleber. Darüber hinaus wirkt er sich auch auf den Magen aus und kann so die Aufnahme von Vitaminen verhindern.

Alkohol ist neben Tabak die weltweit am häufigsten konsumierte Droge. Allerdings ist er, beziehungsweise Ethanol ein Zellgift und in der Lage, den Körper nachweislich zu schädigen. Die empfohlene Menge für einen risikoarmen Konsum liegt für Frauen bei einem kleinen Bier oder einem Glas Wein pro Tag. Männer hingegen sollten maximal das Doppelte zu sich nehmen. Grundsätzlich gilt für beide Geschlechter: Mindestens zwei alkoholfreie Tage pro Woche.

Trotz dieser Empfehlungen trinken viele Menschen mehr. Sie steigern damit das Risiko, u.a. an einer Fettleber oder Krebs zu erkranken. Neben diesen bekannten Krankheiten ist der Konsum von Alkohol darüber hinaus für eine Reihe von unbekannteren Leiden verantwortlich.

So greift Alkohol beim Durchqueren des Körpers die Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes an. Deren Hauptaufgabe ist die Aufnahme von Vitaminen und Nährstoffen aus der Nahrung. Der exzessive und dauerhafte Alkoholkonsum sorgt dafür, dass die Schleimhaut nicht mehr richtig arbeiten kann.

Insbesondere Vitamine des Vitamin B-Kompexes werden schlechter aufgenommen. Hinzu kommt, dass Alkoholiker*innen sich häufig einseitig ernähren, wodurch ein Nährstoffmangel entstehen könnte. Das kann einen Mangel weiter verschlechtern. Dieser kann im schlimmsten Fall zu Bewusstseinsstörungen und Verspannungen führen. Zudem beeinflusst der Alkoholkonsum das Gewicht.

Alkohol und Ernährung