Ernährung im Winter

Die Tage sind im Winter gefühlt kürzer – darunter leidet nicht nur unsere Stimmung, sondern auch die Aufnahme von Vitamin D. Ab wann und für wen lohnt es sich zu supplementieren und welche Lebensmittel sollte man im Herbst und Winter bevorzugen?

Die Bezeichnung Vitamin D ist nur bedingt zutreffend. Denn während andere Vitamine ausschließlich über Nahrung aufgenommen werden können, sind Menschen und Tiere in der Lage, das Vitamin mithilfe von Sonnenstrahlung selbst zu synthetisieren. Wenn keine Sonne zur Verfügung steht, kann dies Mangelerscheinungen hervorrufen. Denn: Auch Nahrung, die Vitamin D enthält, enthält oft nur geringe Mengen.

Eine Unterversorgung kann schwerwiegende Folgen haben. Ohne, ist der menschliche Körper nicht in der Lage Kalzium aufzunehmen. Das schwächt die Knochen und kann bei Kindern zu Rachitis führen, die Knochen verformen und die Ausbildung von X- und O-Beinen begünstigen. Auch eine Osteoporose kann die Folge sein.

Lebensmittel reich an Vitamin D

Nahrungsergänzung?

Auf Grund der geringen Sonneneinstrahlung befindet sich ein Großteil der Deutschen auch in den Sommermonaten an der Grenze einer Unterversorgung mit Vitamin D. Insbesondere Menschen, die sich die meiste Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten oder sich aus gesundheitlichen Gründen der Sonne nicht direkt aussetzten können wie u.a. Säuglinge, laufen Gefahr, Mangelerscheinungen zu entwickeln. Zusätzlich sind auch Senioren gefährdet, da ein Vitamin D-Mangel bei Stürzen das Risiko für Knochenbrüche erhöht.

Aus diesen Gründen sollten insbesondere Risikopatient*innen über eine Nahrungsergänzung nachdenken. Menschen mit einem geringeren Risiko für einen Mangel sollten in den Herbst- und Wintermonaten so viel es geht das Haus verlassen, vermehrt fettigen Fisch wie Hering oder Lachs sowie Eier, Käse und Butter essen. Menschen, die vegan oder vegetarisch leben haben deutlich weniger Optionen, Vitamin D über ihre Nahrung aufzunehmen, wie beispielsweise Avocados und einige Pilzsorten.