“Frauen im Rollstuhl sollen ihre eigene Stärke (wieder-)entdecken!”

Diese Zitat stammt von der Heidelbergerin Marion Rapp und spiegelt ihre unverfälschte Überzeugung wider, nach der Frauen per se als Opfer gesehen werden, diese sich oftmals aber auch selbst so sehen.

„Es geht nicht in erster Linie darum, sich körperlich zu wehren. Sondern darum, Stärke und Entschlossenheit zu trainieren“, so Rapp in einem Bericht von der-querschnitt.de. Darin stellt sie auch klar, dass Rollstuhlfahrerinnen natürlich Einschränkungen haben und sich diese auch nicht wegdiskutieren oder kompensieren lassen. Nichtsdestotrotz haben sie dennoch viele Möglichkeiten, um sich in einer Gefahrensituation wirksam zur Wehr zu setzen.

Das spiegelt auch unsere eigene Überzeugung wider, nach der wir nicht nur eigene Selbstverteidigungskurse für Rollstuhlfahrer anbieten, sondern in Zusammenarbeit mit T.F.S. auch eigene Techniken entwickelt haben, die es Rollstuhlfahrern erlauben, augenscheinliche Nachteile durch die Behinderung in Vorteile zu verwandeln und allein schon durch ein stärkeres Selbstbewusstsein nach außen hin keine Opferrolle darzustellen.

Eine Übersicht unserer aktuellen Selbstverteidigungskurse findet ihr hier:

Selbstverteidigung im Rollstuhl