GHD Mobilitätspartner beim Rollstuhlrugby

Rollstuhlrugby Bundesliga Spieltag in Hamburg

 

Eines war vorab klar: Die Titelverteidigung war Berlin nicht mehr zu nehmen. Auf den Plätzen dahinter war noch alles möglich.

Nun, das Hamburg-Team spielte in seiner Zusammensetzung das erste Mal und es war vielleicht etwas kühn, vor dem letzten Spieltag in Hamburg auf die Vize-Meisterschaft zu schielen. Aber das Endergebnis, so Organisator des Teams, Stefan Ebert, „war dann doch etwas frustrierend“.

Um Platz 3 zu halten, hätte eines der Spiele gegen Freiburg oder Illerrieden gewonnen werden müssen. Für Platz 2 wären zwei Siege erforderlich gewesen. Ausgeschlossen war dies nicht, hat Hamburg doch gegen beide Teams je ein Spiel gewonnen und eines verloren. Die kurzfristige Absage von zwei der fünf schnellen Fahrern ließ aber Böses erahnen. Gerade das Fehlen der Nummer 2 sollte weh tun.

Und so ging das erste Spiel gegen das Überraschungsteam vom Wochenende, Freiburg, nach zwei, drei dummen Fehlern zu viel mit 46 : 51 verloren. Das schlechteste Spiel der Saison folgte dann gegen Illerrieden mit einer Differenz von 10 Toren. Auch wenn das letzte Spiel gegen Berlin (48 : 50) über das ein oder andere hinwegtröstete, da Freiburg aber Illerrieden deutlich schlug, ging es für Hamburg dann doch noch unerwartet einen Platz nach unten.

„Nun, wir wussten, dass die Liga in diesem Jahr stark wie noch nie sein würde“, so Stefan Ebert, „und das Team hat viel im Zusammenspiel gelernt“. Wichtig sei, so Ebert, dass man zudem auf ein wirklich gutes Mannschaftsklima aufbauen könne und Hamburg sich als sympathischer Gastgeber zeigen konnte. Man freue sich sehr auf ein zweites Jahr mit der GHD GesundHeits GmbH Deutschland als Gesundheits- und Mobilitätspartner an seiner Seite. Und dann werde man noch für ein, zwei zusätzliche Überraschungen gut sein.