Inkontinenz vorbeugen – eine starke Blase!

Eine Harninkontinenz hat erheblichen Einfluss auf den Alltag der betroffenen Person. Kann man mit dem richtigen Verhalten dafür sorgen, dass es gar nicht erst zu einer Inkontinenz kommt?

Es existieren verschiedene Wege die Blase zu stärken. Da bei einer Harninkontinenz immer die Beckenbodenmuskulatur eine zentrale Rolle spielt, gilt es vor allem diese zu stärken. Ein besonderer Vorteil des Beckenbodentrainings: Die meisten Übungen können unbemerkt ausgeführt werden und lassen sich so gut in den Alltag integrieren. Da vor allem Frauen nach der Geburt ein erhöhtes Risiko haben an einer Inkontinenz zu erkranken, sollten sie nach der Schwangerschaft mit einem präventiven Training beginnen.

Konkrete Tipps

Entlasten Sie Ihre Blase. Schonendes Heben aus den Knien entlastet nicht nur die Wirbelsäule, sondern auch die Blase und die Beckenbodenmuskulatur. Achten Sie auf eine aufrechte Körperhaltung. Ein weiterer guter Tipp: Verhalten Sie sich „richtig“ auf der Toilette. Vermeiden Sie beim Urinieren ein bewusstes Abzwicken. Auch starkes Pressen wirkt sich negativ auf die Beckenbodenmuskulatur aus. Außerdem sollten Sie darauf achten, einerseits regelmäßig, aber andererseits nicht zu häufig auf die Toilette zu gehen. Durch häufiges Urinieren ist es möglich, sich eine Harninkontinenz anzuerziehen.

Weiterhin sollten Sie Übergewicht vermeiden. Übergewicht erhöht die Gefahr, diverse Stoffwechselerkrankungen zu entwickeln. Außerdem schadet es dem Gewebe des Bauchraums und bedeutet so eine Mehrbelastung für den Beckenboden, was wiederum das Risiko erhöht, an einer Harninkontinenz zu erkranken. Auch verschiedene Lebensmittel haben einen negativen Effekt auf die Blase. Vermeiden Sie einen übermäßigen Konsum von harntreibenden Getränken. Dazu zählen unter anderem koffeinhaltige, alkoholhaltige und kohlensäurehaltige Getränke.

Anatomie der Harnblase