Optimierung der Patientenbeteiligung möglich

Die Prognos AG vergleicht im Auftrag des vfa in dieser Studie die Organisation und Umsetzung von Patienten- und Bürgerbeteiligung in Deutschland und sieben anderen Ländern. Verschiedene Bereiche und Institutionen im Gesundheitssystem werden im Hinblick auf gesetzliche Verankerung und Verbindlichkeit, Rahmenbedingungen, Legitimation und Transparenz der Patienten- und Bürgerbeteiligung untersucht.

Die Studie zeigt dabei eine Reihe von Beispielen für die gute Praxis auf, die auch in Deutschland zur Verbesserung der Patienten- und Bürgerbeteiligung beitragen können. Insbesondere für die Auswahl und Legitimation der Patientenvertreter, ihre Ausbildung und finanzielle Unterstützung finden sich interessante Ansätze in anderen Ländern. Diese zeigen eindeutig, dass in Deutschland im Vergleich zu anderen Ländern hinsichtlich der Patientenbeteiligung noch erheblicher Verbesserungsbedarf besteht, der von allen Beteiligten eingefordert werden sollte.

Hierzu sagt Gian Carlo Sciuchetti, vfa-Geschäftsführer Markt und Erstattung: ‘Es ist unstrittig, dass eine starke Beteiligung von Patientenvertretern im Gesundheitssystem notwendig ist. Wir sind der Meinung, dass diese Partizipation erheblich zur Qualität, Transparenz und Akzeptanz der Entscheidungen im Gesundheitssystem beiträgt. Die Studie und ihre Ergebnisse sollen zum konstruktiven Dialog beitragen.’

Die Studienergebnisse sind beim vfa unter www.vfa.de und bei Prognos unter www.prognos.com einsehbar.

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 85.000 Mitarbeiter. Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung.

Quelle: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)